Playlist: Traditionelle deutsche Weihnachtslieder:
Stille Nacht, heilige Nacht (1818)
Das weltbekannte Weihnachtslied wurde 1818 in Oberndorf bei Salzburg zum ersten Mal aufgeführt. Text von Joseph Mohr, Melodie von Franz Xaver Gruber. Es steht für eine friedvolle, besinnliche Weihnacht und wurde in viele Sprachen übersetzt.
O Tannenbaum (um 1820, heutige Melodie/Version 1824)
Ursprünglich als Volkslied über den Tannenbaum entstanden, wurde es um 1820 zum Weihnachtslied. Text v. a. von Ernst Anschütz. Das Lied besingt die Beständigkeit und Treue des Christbaums.
Leise rieselt der Schnee (1895)
Eduard Ebel schrieb dieses Lied gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Königsberg. Es beschreibt die stille, friedvolle Winter- und Weihnachtszeit.
O du fröhliche (um 1816)
Text von Johannes Daniel Falk, das Lied ist eine Hymne der Weihnachtsfreude und wurde ursprünglich für Waisenkinder gedichtet.
Alle Jahre wieder (1837)
Wilhelm Hey schrieb den Text, die bekannte Melodie stammt von Friedrich Silcher (1842). Das Lied beschreibt die alljährliche Wiederkehr der Weihnachtsfreude.
Es ist ein Ros entsprungen (vor 1599, heutige Version 1609)
Das Weihnachtslied basiert auf einem alten geistlichen Lied aus dem Rheinland, erstmals um 1599 erwähnt. Es symbolisiert die Geburt Christi als eine aufblühende Rose.
Ihr Kinderlein, kommet (1798/1810)
Der Text stammt von Christoph von Schmid, die Melodie schrieb Johann Abraham Peter Schulz. Es lädt die Kinder ein, zur Krippe zu kommen und das Christkind zu bestaunen.
Süßer die Glocken nie klingen (um 1860)
Wilhelm Hey schrieb das Gedicht, die Melodie ist ein Volkslied. Glockenklang als Symbol des Friedens steht im Zentrum des Lieds.
Macht hoch die Tür (1623)
Der evangelische Pfarrer Georg Weissel schrieb dieses Lied zur Einweihung seiner Kirche in Königsberg. Es basiert auf Psalm 24 und ruft zur Öffnung für Jesus auf.
Kommet, ihr Hirten (19. Jh., deutsch 1870)
Ursprünglich ein tschechisches Weihnachtslied, wurde es 1870 von Carl Riedel ins Deutsche übertragen und beschreibt die Einladung an Hirten zur Krippe.
Kling, Glöckchen, klingelingeling (um 1854)
August Disselhoff dichtete dieses beliebte Kinder-Weihnachtslied, das um das Bild der Glöckchen und die Freude am Christkind kreist.
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen (20. Jh., ca. 1920)
Geschrieben von Hermann Kletke. Es malt das Bild einer festlich geschmückten, warmen Weihnachtsstube.
Joseph, lieber Joseph mein (15. Jh.)
Eines der ältesten deutschsprachigen Weihnachtslieder. Es wird oft in Krippenspielen verwendet und beschreibt die Rolle Josefs bei der Geburt Jesu.
Vom Himmel hoch, da komm ich her (1535)
Martin Luther schrieb dieses Lied als Weihnachtsansprache, in der die Weihnachtsbotschaft einfach erklärt wird.
Lasst uns froh und munter sein (18. Jh., erstmals 19. Jh. belegt)
Ursprünglich ein Nikolauslied, das von Kinderfreude im Advent und am Nikolaustag erzählt.